Zahlen und Fakten
Im Jahr 2025 ermöglichte die Reka Stiftung Ferienhilfe insgesamt 943 wirtschaftlich und sozial benachteiligten Familien sowie Alleinerziehenden mit 2’108 Kindern eine Ferienwoche in Reka-Feriendörfern, -Ferienwohnungen und in Schweizer Jugendherbergen. Dies entspricht einer Zunahme von 8% gegenüber dem Vorjahr. Das angestrebte Ziel von 1’000 Familienarrangements wurde knapp verfehlt: Einerseits mussten Gesuche aufgrund nicht erfüllter Teilnahmebedingungen abgelehnt werden, andererseits kam es zu Annullationen durch Begünstigte.
Zusätzlich unterstützte die Stiftung Heime, Stiftungen und Organisationen finanziell bei der Durchführung von Ferienlagern für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen. Davon profitierten 241 junge Menschen.
Insgesamt wendete die Stiftung im Berichtsjahr CHF 1,7 Millionen zugunsten der Begünstigten auf, was einer Steigerung von 8,3% gegenüber dem Vorjahr entspricht. Angesichts der wirtschaftlichen Unsicherheiten ist davon auszugehen, dass die Nachfrage 2026 –insbesondere bei Geringverdienenden, Alleinerziehenden und kinderreichen Familien – weiter zunehmen wird.
Das Geschäftsjahr 2025 schloss die Stiftung mit einem Verlust von CHF 150’404 ab. Neben Spenden von Gönnerinnen und Gönnern sowie Beiträgen von Stiftungen und einem Legat erhielt die Stiftung von der Stifterin Reka CHF 506’000 zur Weiterentwicklung ihrer Tätigkeit. Das Eigenkapital beläuft sich per Jahresende auf CHF 4,2 Millionen. Die Jahresrechnung wurde von der BDO AG, Bern, geprüft.
Neben den operativen Aktivitätenstand 2025 auch im Zeichen der strategischen Weiterentwicklung der Stiftung.Die Strategie 20262030 wurde vom Geschäftsleitenden Ausschuss sowie von der Verwaltung genehmigt undbildet die verbindliche Grundlage für die zukünftige Ausrichtung undWeiterentwicklung der Stiftung. Für das ahr 2026 plant die Stiftung, 1'000 Ferienarrangements für benachteiligteFamilien. Um dies zu finanzieren, sollen weitere Gönner:innen gewonnen werden.